Frau hat einen Wadenkrampf - die Ursache kann ein Magnesiummangel sein. Frau hat einen Wadenkrampf - die Ursache kann ein Magnesiummangel sein.

Hilfe, Schmerz! Was tun bei Wadenkrämpfen?

Wer schon einmal einen Krampf hatte, weiß wie schmerzhaft er ist. Betroffene wünschen sich dann nur noch, dass er so schnell wie möglich wieder verschwindet. Lesen Sie hier, was Sie selbst bei Wadenkrämpfen tun können, wann Sie die Behandlung lieber dem Arzt überlassen sollten und warum Magnesium gegen Krämpfe hilft.

Wadenkrampf: Behandlung richtet sich nach der Ursache

Treten Wadenkrämpfe gelegentlich auf, ist das zwar unangenehm, aber in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Zu den schmerzhaften Anspannungen der Muskeln kann es beispielsweise infolge einer Überbeanspruchung kommen, oft bleibt die genaue Ursache jedoch auch unklar. Da ein Wadenkrampf nicht lange andauert – nach einigen Sekunden bis Minuten ist der Spuk wieder vorbei – ist eine Behandlung meist nicht notwendig. Trotzdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie genügend Magnesium einnehmen. Denn bei einem Magnesiummangel können sich Muskeln schlechter entspannen und verkrampfen leichter. Das gilt insbesondere, wenn die Beschwerden häufig auftreten und nächtliche Krämpfe den erholsamen Schlaf regelmäßig stören.

Kommt es trotz ausreichender Versorgung mit Magnesium häufig zu Wadenkrämpfen, kann dies ebenfalls auf eine Erkrankung (zum Beispiel der Nerven oder Muskeln) hindeuten. Dies sollte dann ärztlich abgeklärt werden. Die Behandlung richtet sich nach der entsprechenden Ursache.

Magnesium gegen Krämpfe: Anwendung und Dosierung

Liegt die Ursache der Krämpfe an einem Magnesiummangel, kann die Frage „Was tun bei Wadenkrämpfen?“ folgendermaßen beantwortet werden: Ist nicht mehr ausreichend Magnesium in den Depots vorhanden, empfiehlt sich eine Therapie mit Magnesium, um die körpereigenen Speicher wieder aufzufüllen und die Balance im Elektrolytgleichgewicht wiederherzustellen – eine wichtige Grundvoraussetzung für das richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Der Vorteil: Magnesium bietet im Vergleich zu anderen Wirkstoffen die Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung von Wadenkrämpfen*.

Denn bei Medikamenten, die nur die Symptome lindern, bleibt die eigentliche Wurzel des Übels, der Magnesiummangel, weiter bestehen. Wirkstoffe wie zum Beispiel Chininsulfat weisen zudem häufig ein höheres Nebenwirkungspotenzial auf, während Magnesium für seine gute Verträglichkeit bekannt ist. Insofern eignet sich die Einnahme von Magnesium in der Regel auch, wenn Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft und Stillzeit auftreten. Wie immer in Schwangerschaft und Stillzeit ist auch hier grundsätzlich Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Gut zu wissen: Eine Dosierung von 350 bis 400 Milligramm Magnesium ist insbesondere für den Therapie-Einstieg geeignet. Im weiteren Verlauf der Behandlung kann auf ein niedrig dosiertes Präparat umgestiegen werden. Im Allgemeinen ist allerdings eine längerfristige Zufuhr (mindestens vier bis sechs Wochen) von Magnesium notwendig, um die Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen.

* verursacht durch Magnesiummangel

Was hilft im Akutfall gegen Wadenkrämpfe?

Plötzlich und ohne Vorwarnung schießt der Schmerz in den Körper: Was kann man bei Muskel- oder Wadenkrämpfen tun, um diese so schnell wie möglich zu lindern? Hier finden Sie einige Tipps zur Behandlung eines Wadenkrampfes:

  • Dehnen Sie den betroffenen Muskel. Bei starken Wadenkrämpfen begeben Sie sich dafür am besten in Sitzposition. Fassen Sie sich an die Zehen und ziehen Sie diese in Richtung Körper. Gleichzeitig strecken Sie das betroffene Bein langsam aus.
  • Stehen Sie auf und laufen Sie etwas umher. Dieser Ratschlag kann – zugegeben – zunächst etwas schmerzhaft sein. Durch die Bewegung wird der Muskel jedoch gelockert und Verspannungen lösen sich rascher.
  • Massieren Sie die verkrampfte Stelle mit den Händen. Dadurch fördern Sie die Durchblutung.
  • Wärmen Sie den Muskel. Dafür können Sie beispielsweise ein Kirschkernkissen auflegen oder ein Entspannungsbad nehmen. Die Wärme tut gut und lindert die Beschwerden.

Besonders beim Sport kommt es durch Überbelastungen oder Ungleichgewichten im Elektrolythaushalt (zum Beispiel durch starkes Schwitzen) oft zu schmerzhaften Verspannungen der Muskulatur. Was hilft hier gegen Wadenkrämpfe? Am besten wird das entsprechende Körperteil sofort entlastet und dann vorsichtig gedehnt. Vorbeugend sollten Sportler stets darauf achten, genügend zu trinken und sich vorher gut aufwärmen. Wer viel trainiert, hat unter Umständen auch einen höheren Bedarf an Magnesium – zur Vermeidung von Wadenkrämpfen ist daher eine ausreichende Versorgung mit dem Mineral wichtig.

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