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Magnesium und das Herz-Kreislauf-System

Magnesium ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System und trägt zu einem stabilen Herzrhythmus und normalen Blutdruck bei. Ein Magnesiummangel kann sich daher auch in Symptomen wie Herzrhythmusstörungen, einer erhöhten Herzfrequenz und Bluthochdruck äußern.

Magnesium-Infos auf einen Blick

  • Das Zusammenspiel der Mineralstoffe Calcium, Kalium und Magnesium ist wichtig für einen regelmäßigen Herzschlag.

  • Magnesium ist an der Regulierung des Widerstands der Blutgefäße beteiligt. Eine ausreichende Versorgung kann sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

  • Die Deutsche Gesellschaft für Magnesium­forschung empfiehlt bei einer ärztlich begleiteten Bluthochdruck­behandlung zusätzlich zur Standard­medikation eine Gabe von 300 bis 600 mg täglich, die in Einzelfällen auch höher sein kann.1

  • Der normale Magnesiumwert im Blutserum liegt bei 0,76-1,1 mmol/l.5 Da der Körper Magnesium bei Mangel aus seinen Speichern freisetzt, bleibt dieser Wert lange stabil und ist daher allein nicht sehr aussagekräftig.

Magnesium und ein regelmäßiger Herzschlag

Magnesium und Kalium sind wichtige Mineralstoffe für den Körper, insbesondere für das Herz. Aufgrund ihrer elektrischen Ladung werden sie auch als Elektrolyte bezeichnet. Diese Mineralien tragen zur elektrischen Stabilisierung der Herzzellen bei, was für einen regelmäßigen Herzschlag von großer Bedeutung ist. Die Pumpfunktion des Herzens basiert hauptsächlich auf den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen elektrisch geladenen Teilchen innerhalb und außerhalb der Zellen sowie der Weiterleitungen der dadurch entstehenden elektrischen Impulse zwischen den Zellen.2

Magnesium: Energielieferant in den Herzmuskelzellen

Wenn sich das Herz entspannt, fließt sauerstoffreiches Blut in die Herzkammern. Zieht sich das Herz zusammen, pumpt es dieses Blut kraftvoll in den Körperkreislauf. Dazu braucht das Herz viel Energie. Bei den energieliefernden Prozessen in den Herzmuskelzellen nimmt Magnesium eine zentrale Rolle ein, ebenso wie für die Weiterleitung der Nervenimpulse, die für diesen Prozess notwendig ist an dem auch die Mineralstoffe Kalium, Natrium und Calcium beteiligt sind. Gemeinsam mit Kalium, Natrium und Calcium ermöglicht das Mineral die Bildung und Weiterleitung elektrischer Impulse in und zwischen den Zellen.

Magnesium und der Herzrhythmus

Magnesium kann auch als der Herzschrittmacher unter den Mikronährstoffen bezeichnet werden, da es dem Herz Kraft und Rhythmus gibt.3 Im Zusammenspiel mit Calcium, Natrium und Kalium unterstützt Magnesium den Herzmuskel dabei, im Rhythmus zu bleiben. Während Calcium die Anspannung der Herzmuskelzellen fördert, entspannt Magnesium den Muskel. Ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt begünstigt die reibungslose Reizweiterleitung und trägt zu einem gleichmäßigen und kräftigen Herzschlag bei. 

Wie viel Magnesium täglich für ein gesundes Herz?

Die Deutsche Gesellschaft für Magnesium-Forschung empfiehlt bei einer ärztlich begleiteten Bluthochdruckbehandlung zusätzlich zur Standardmedikation eine Gabe von 300 bis 600 mg täglich, die in Einzelfällen auch höher sein kann.1 Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Samen, grünen Gemüsesorten und Vollkornprodukten kann helfen, den Bedarf zu decken. In bestimmten Fällen, etwa bei bestehendem Magnesiummangel, kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. Ob die zusätzliche Einnahme von Magnesium für Sie geeignet ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Magnesium und sein Einfluss auf den Blutdruck

Magnesium ist an Prozessen für einen stabilen Blutdruck von Bedeutung. Magnesium kann die Blutgefäße minimal erweitern, indem es deren glatte Gefäßmuskulatur (Muskulatur ohne bewusste Steuerung) entspannt. Dies reduziert den Widerstand in den Arterien, verbessert den Blutfluss und verringert den Druck auf die Gefäßwände.

Studien bei Bluthochdruck-Patienten zeigen, dass bei einer Bluthochdruck-Therapie die zusätzliche Einnahme von Magnesium den systolischen Blutdruck (Wert, wenn das Herz Blut in die Arterien pumpt) und diastolischen Blutdruck (Wert, wenn sich das Herz mit Blut füllt) günstig beeinflussen kann.1

Frau hält sich gestresst den Kopf – Magnesiummangel kann durch Stress verursacht sein.

Bluthochdruck und Stress? Warum gerade jetzt Magnesium wichtig ist.

Patienten mit Bluthochdruck weisen häufig erniedrigte Magnesiumspiegel im Blut auf.4 Anhaltender Stress kann sich dazu negativ auf den Körper auswirken. So werden vermehrt Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, die den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen. Erfahren Sie, welche Rolle die kleinen Anti-Stress-Helfer Magnesium und B-Vitamine bei dauerhaftem Stress spielen.

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Wie sich blutdrucksenkende Medikamente auf den Magnesiumhaushalt auswirken können

Einfluss von Medikamenten gegen Bluthochdruck auf den Magnesiumhaushalt

Bestimmte Medikamente zur Blutdrucksenkung können sich negativ auf die Magnesiumkonzentration im Körper auswirken. Insbesondere Diuretika (harntreibende Mittel), können die Ausscheidung von Magnesium über die Nieren fördern und so einen Mangel begünstigen. Da Magnesium selbst an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt ist, kann ein Mangel problematisch sein. ACE-Hemmer (Medikamente, die die Gefäße erweitern und so den Blutdruck senken) können ebenfalls den Magnesiumhaushalt beeinflussen. Patienten, die Diuretika oder ACE-Hemmer einnehmen, sollten daher auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr achten.5 Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen.

Blutwerte von Magnesium

Da Magnesium vorwiegend intrazellulär vorliegt und der Körper den Blutserumspiegel lange konstant hält, ist ein Mangel im Blutserum nur schwer nachweisbar.6 In der Regel liegt der normale Referenzbereich zwischen 0,76 und 1,1 mmol/l.5

Wie hoch ist Ihr Magnesiumbedarf?

Ermitteln Sie mit unserem Bedarfsrechner einfach und schnell, wie viel Magnesium Sie täglich zu sich nehmen sollten.

Folgen eines Magnesiummangels auf das Herz-Kreislauf-System

Ein Magnesiummangel kann Auswirkungen auf die Herzgesundheit und den Blutdruck haben. Magnesium spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation der Herztätigkeit, der Gefäßspannung und der Reizweiterleitung und Impulsgebung für die Herzmuskelzellen. Ein Mangel kann sich daher auf verschiedene Funktionen im Herz-Kreislauf-System auswirken.

  • Herzrasen und Herzstolpern: Ein Mangel an Magnesium kann die Erregbarkeit der Herzmuskelzellen erhöhen, was zu unregelmäßigen Herzschlägen, Herzstolpern (Extrasystolen) oder beschleunigtem Herzschlag (Tachykardie) führen kann.2
  • Herzrhythmusstörungen: Magnesium ist für die Reizweiterleitung und die Umwandlung der elektrischen Reize in das Signal zur Muskelkontraktion zuständig. Ein Defizit kann die elektrische Signalübertragung zwischen den Herzmuskelzellen beeinträchtigen.
  • Bluthochdruck: Studien zeigen, dass Menschen mit Bluthochdruck oft niedrige Magnesiumwerte im Blut aufweisen.1
  • Arteriosklerose: Ein ausgeglichener Calcium-Magnesium-Haushalt kann zur Gefäßgesundheit beitragen.

Habe ich einen Magnesiummangel?

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für den Körper. Ein Magnesiummangel äußert sich durch verschiedene Symptome, wie Wadenkrämpfe oder Müdigkeit. Mit den folgenden zwölf Fragen finden Sie schnell und einfach heraus, ob Sie ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel haben.

Tipps für ein gesundes Herz und einen normalen Blutdruck

  • Ausgewogene Ernährung

    Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, gesunde Fette, aber weniger Salz, Zucker und Fertiggerichte.

  • Regelmäßige Bewegung

    Aktivitäten wie Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen und Krafttraining stärken das Herz und fördern die Durchblutung.

  • Ausreichend Schlaf

    Regelmäßiger, erholsamer Schlaf unterstützt das Herz und senkt den Blutdruck.

  • Vorsorgeunter­suchungen

    Regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Cholesterin und Blutzuckerwerten.

  • Stress reduzieren

    Entspannung durch Yoga, Atemübungen und Meditation.

  • Rauchen vermeiden

    Ein Rauchstopp verbessert die Durchblutung und stabilisiert den Blutdruck.

  • Alkoholkonsum begrenzen

    Reduzierter Alkoholkonsum entlastet das Herz-Kreislauf-System.