Wie hoch ist mein Magnesiumbedarf?
Ihr individueller Magnesiumbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Wenn Sie die folgenden Fragen beantwortet haben, können Sie besser einschätzen, wie hoch Ihr persönlicher Tagesbedarf an Magnesium ist.
Ihr täglicher Magnesiumbedarf: mg
Ihre Angaben
Bei Migränepatienten wird die Einnahme von 2 x 300 mg Magnesium empfohlen.
Für jeden Diabetiker nach Diagnose eine Magnesiummangels wird die Einnahme von 240-480 mg Magnesium pro Tag empfohlen.
Spezifische Informationen zu Ihren ausgewählten Faktoren finden Sie weiter unten. Bitte beachten Sie, dass dieser Test keine ärztliche Untersuchung ersetzt. Um andere Erkrankungen auszuschließen, insbesondere bei Anhalten oder Verschlimmerung der Symptome, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.
Ergänzende Informationen
zu Ihren "Ja" Angaben:
Sehr häufiger Sport
Wenn man sportlich sehr aktiv ist, steigt der tägliche Magnesiumbedarf an, weil die Muskeln stärker beansprucht werden. Daher sollten Sportler und auch Personen, die körperlich schwere Tätigkeiten ausüben, besonders auf eine magnesiumreiche Ernährung achten und die Ernährung evtl. mit einem Magnesiumprodukt ergänzen.
Häufiger Stress
Wer unter Stress steht, sollte ganz besonders auf eine ausgewogene und magnesiumreiche Ernährung achten. Denn eine ausreichende Magnesiumversorgung kann der gesteigerten Ausschüttung von Stresshormonen entgegenwirken. Zudem wird das Mineral in Belastungssituationen oft vermehrt ausgeschieden. In Stressphasen sollten Sie deswegen die Magnesiumversorgung besonders im Blick behalten.
Migräne
Menschen mit Migräne neigen dazu, niedrigere Magnesiumspiegel im Blut zu haben als diejenigen ohne Migräne. Die Wiederauffüllung der Magnesiumspeicher ist entscheidend, da eine dauerhafte Unterversorgung mit Magnesium die Schwere und Häufigkeit von Migräneanfällen verstärken kann. Die Leitlinie zur „Therapie der Migräneattacken und Prophylaxe der Migräne“, die von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) 2025 herausgegeben wurde, nennt Magnesium als eine Option zur Prophylaxe, insbesondere, wenn eine gut verträgliche Medikation gewünscht wird.
Diener H.-C., Förderreuther S., Kropp P., Reuter U. et al., Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne, S1-Leitlinie, 2025, DGN und DMKG, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien (abgerufen am 12.02.2025).
Diabetes
Bei Patienten mit Diabetes werden häufig niedrigere Magnesiumkonzentrationen im Blut gemessen als bei gesunden Personen. Zahlreiche Studien zeigen, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr einen positiven Effekt haben kann. So trägt Magnesium zur Verbesserung des Nüchternblutzuckers bei. Dies gilt sowohl für bereits an Diabetes erkrankten Patientinnen und Patienten als auch für Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko (Prädiabetiker), da sich die Insulinempfindlichkeit bei diesen Menschen verbessert.
Zum Ausgleich eines Magnesiummangels wurden in Studien Magnesiumdosierungen von 240 bis 480 mg untersucht. Diese Dosierung entspricht auch den Empfehlungen der Gesellschaft für Magnesium-Forschung e. V. zur Behandlung eines Magnesiummangels bei Menschen mit Diabetes.
Veronese, N., et al., Oral Magnesium Supplementation for Treating Glucose Metabolism Parameters in People with or at Risk of Diabetes: A Systematic Review and Meta-Analysis of Double-Blind Randomized Controlled Trials. Nutrients, 2021. 13(11).
von Ehrlich, B., et al., Die Bedeutung von Magnesium für Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus – Empfehlungen der Gesellschaft für Magnesium-Forschung e. V. Diabetologie und Stoffwechsel, 2014. 9(02): p. 96-100.
Muskel- und Wadenkrämpfe
Ein Magnesiummangel kann die Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe sein. Gerade zu Beginn einer Therapie kann es sinnvoll sein, mit einer hohen Dosierung zu starten, um den Mangel auszugleichen. Hier empfehlen wir Biolectra® Magnesium 486 mg intens. Es enthält Magnesium zu 100% aus Magnesiumcitrat. Trotz einer hohen Dosierung kann es mehrere Wochen dauern, bis die Magnesiumspeicher wieder aufgefüllt werden.
Wenn Sie trotz ausgewogener Ernährung und einer Magnesiumtherapie weiter unter Muskel- und Wadenkrämpfen leiden, raten wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. Möglicherweise liegt in diesem Fall kein Magnesiummangel, sondern eine andere Ursache vor.