Magnesium: Fragen und Antworten

Fragen und Antworten rund um Magnesium..

Fragen und Antworten rund um Magnesium..

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff und für zahlreiche Aufgaben im Körper unverzichtbar. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium ist also wichtig – für vitale Muskeln und unser Wohlbefinden. Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema finden Sie hier.

Folgende Themenbereiche haben wir für Sie zusammengestellt:

Allgemeine Fragen rund um Magnesiumversorgung, Magnesiumbedarf und Magnesiummangel

Magnesiumpräparate: Einahme, Verträglichkeit und mehr

Magnesium bei Wadenkrämpfen, Migräne & in der Schwangerschaft: Magnesium & Gesundheit

Allgemeine Fragen rund um Magnesiumversorgung, Magnesiumbedarf und Magnesiummangel

Produziert unser Körper Magnesium selbst?
Nein, der Körper kann Magnesium nicht selbst produzieren. Daher muss der Mineralstoff täglich von außen über die Nahrung zugeführt werden.

In welchen Lebensmitteln ist Magnesium enthalten?
Magnesiumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Nüsse und Bitter-Schokolade. Auch Brokkoli und Bananen enthalten Magnesium. Das Problem: Um den täglichen Bedarf zu decken, müsste man z. B. etwa 6 Bananen pro Tag verzehren. Hinzu kommt: Der Magnesiumgehalt in Lebensmitteln kann durch Faktoren wie Düngung, industrielle Verarbeitung und später bei falscher Zubereitung zu Hause gemindert werden.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Magnesium in Lebensmitteln.

Wie viel Magnesium pro Tag sollte man zu sich nehmen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine Magnesiumzufuhr von 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag. Im Alltag ist es jedoch nicht immer leicht, die empfohlene tägliche Menge an Magnesium zu sich zu nehmen, so dass die zusätzliche Einnahme eines Magnesiumproduktes häufig sinnvoll ist.

Wie kann ich meinen Magnesiumbedarf decken?
Magnesiumpräparate in unterschiedlichen Dosierungen und Darreichungsformen können die Sicherung des täglichen Magnesium-Bedarfs unterstützen. Wer in puncto Qualität auf Nummer sicher gehen will, greift auf Magnesium aus der Apotheke (z.B. Biolectra® Magnesium) zurück.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Magnesiumversorgung.

Wann ist der Magnesiumbedarf erhöht?
Grundsätzlich haben Sportler, Heranwachsende, Menschen unter Stress, Schwangere und Stillende sowie Diabetiker einen erhöhten Magnesiumbedarf. Für diese Personen ist eine ausreichende Magnesiumversorgung mit hochdosierten Magnesiumpräparaten besonders wichtig.

Hier finden Sie alles zum Thema erhöhter Magnesiumbedarf.

Welches sind typische Anzeichen von Magnesiummangel?
Die Symptome bei Magnesiummangel sind sehr unterschiedlich. Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann sich in erhöhter Stressanfälligkeit, herabgesetzter Belastbarkeit und Schwankungen des Allgemeinbefindens äußern. Aber auch Zittern, Muskelzuckungen (vor allem an den Augenlidern) oder Muskel- und Wadenkrämpfe können Anzeichen von Magnesiummangel sein. Bei häufig wiederkehrenden Muskel- oder Wadenkrämpfen sollte ärztlich abgeklärt werden, ob den Beschwerden eine andere Ursache als ein möglicher Magnesiummangel zu Grunde liegt.

Hier haben wir die wichtigsten Symptome bei Magnesiummangel zusammengestellt.

Magnesiumpräparate: Einnahme, Verträglichkeit und mehr

Magnesiumpräparate: Worauf kommt es an?
Wer auf Qualität Wert legt, sollte auf Magnesium aus der Apotheke wie z.B. von Biolectra® Magnesium zurückgreifen. In der Apotheke ist eine umfassende Beratung zu der individuell geeigneten Dosierung und Darreichungsform möglich.

Mehr zum Thema Magnesiumpräparate.

Ist eine einmalige Einnahme von Magnesium ausreichend?
In der Regel ist eine längerfristige Magnesiumzufuhr (über mind. 4-6 Wochen) notwendig, um den Magnesiumspeicher des Körpers wieder aufzufüllen – dies gilt auch für höher dosierte Magnesiumpräparate.

Hat Magnesium Nebenwirkungen?
Als körpereigener Stoff ist Magnesium im Allgemeinen gut verträglich. Weicher Stuhl kann auftreten, wenn die Magnesiumspeicher wieder ausreichend gefüllt sind. Dies ist jedoch unbedenklich und lässt sich durch Reduzierung der Dosis wieder beheben.

Kann man Calcium und Magnesium gleichzeitig einnehmen?
Die gleichzeitige Einnahme von Magnesium und Calcium ist grundsätzlich möglich. Es spricht aber auch nichts gegen eine zeitlich versetzte Einnahme (zum Beispiel Calcium am Morgen, Magnesium am Abend).
Zum besseren Verständnis: Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium und Calcium ist für den reibungslosen Ablauf bestimmter physiologischer Vorgänge unverzichtbar. Auch wenn die beiden Mineralstoffe zum Teil gegensätzliche Aufgaben (z.B. in den Muskelzellen) übernehmen, ist eine Balance von Calcium und Magnesium wichtig. Während beispielsweise Calcium für die Anspannung der Muskulatur sorgt, leitet der Gegenspieler Magnesium die Entspannung ein. Eine normale Muskelfunktion ist also auch von einem gesunden Elektrolytgleichgewicht abhängig.

Magnesium bei Wadenkrämpfen, Migräne & Co.: Magnesium & Gesundheit

Warum ist die Zufuhr von Magnesium bei Muskelkrämpfen sinnvoll?
Die Zufuhr von hochdosiertem Magnesium bekämpft die bekannteste Ursache von Muskel- und Wadenkrämpfen: Magnesiummangel. Zum besseren Verständnis: Vom Gehirn werden Reize (Impulse) über die Nerven an die Muskeln gesendet. Wie der elektrische Strom „fließt“ der Reiz von der Nervenzelle in die Muskelzelle und regt sie zur Anspannung an. An diesem Vorgang ist u.a. auch Calcium, das sich ebenfalls in der Muskelzelle befindet, beteiligt. Nach jeder Anspannung folgt eine Phase der Entspannung. Ein Vorgang, der nur dann funktioniert, wenn genügend Magnesium in den Muskelzellen vorhanden ist.

Lesen Sie alles über Muskel- und Wadenkrämpfe.

Ich habe häufig Wadenkrämpfe beim Sport. Kann das Magnesiummangel sein?
Magnesiummangel ist bei sportlich aktiven Menschen häufig, denn allein durch das Schwitzen verliert der Körper den wichtigen Mineralstoff. Doch für eine reibungslose Muskelarbeit und zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen und Muskelzittern ist es sehr wichtig, auf die Deckung des täglichen Magnesium-Bedarfs zu achten. Sie können versuchen, Ihr körpereigenes Magnesiumdepot durch eine magnesiumreiche Ernährung (z.B. Vollkornbrot, Haferflocken, Nüsse) und reichlich Mineralwasser auszugleichen. Doch leider gelingt es nicht Jedem, täglich die entsprechenden Mengen zu verzehren und ein angegriffener Magnesiumspeicher lässt sich nicht von heute auf morgen auffüllen.
Unterstützend können Sie durch die Zufuhr eines ausreichend dosierten Magnesiumpräparates wie von Biolectra® Magnesium, das es Ihnen ermöglicht, mit nur einer Einnahme täglich die erforderliche Menge an Magnesium aufzunehmen, zur Deckung des individuellen Magnesiumbedarfs beitragen. Auf diese Weise beugen Sie einer unzureichenden Magnesiumversorgung zuverlässig vor und vermeiden so auch Wadenkrämpfe.*

* verursacht durch Magnesiummangel

Ich bekomme häufiger beim Schwimmen Wadenkrämpfe. Was kann ich dagegen tun?
Es ist möglich, dass eine Überanstrengung und zusätzlich die plötzliche Abkühlung der Beinmuskulatur die Ursache sind. Wärmen Sie sich vor dem Schwimmen auf und gewöhnen Sie Ihre Beinmuskulatur durch vorangehende kalte Wassergüsse unter der Dusche an den Temperaturwechsel. Dehnen Sie Ihre Wadenmuskeln vor und nach dem Schwimmen und achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (empfehlenswert: Mineralwasser).

Spielt Magnesium für ein gesundes Herz eine Rolle?
Für ein gesundes Herz ist Magnesium von großer Bedeutung, denn es spielt eine entscheidende Rolle für eine normale Muskelfunktion inklusive des Herzmuskels.

Wie wirkt Magnesium bei Stress?
Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist gerade in Stresssituationen sehr wichtig, denn dieser Mineralstoff trägt auch zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Auch durch Stress verursachte Muskelverspannungen, wie die häufige Nackensteife, können durch Magnesium gemindert werden, denn Magnesium ist wichtig für eine vitale Muskelfunktion. Je stärker der Stress, desto mehr Magnesium wird vom Organismus benötigt.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Magnesium bei Stress.

Hilft Magnesium bei Migräne?
Untersuchungen konnten zeigen, dass hoch dosiertes Magnesium die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren und die Intensität der Anfälle verringern kann. Allerdings sollten es 2x 300 mg täglich über einen Zeitraum von mind. 6 Monaten sein. Migräne-Patienten leiden häufig an einem Magnesiummangel, wobei sich das Defizit nicht unbedingt im Blutspiegel zeigt, sondern in verschiedenen Körperzellen.

Mehr zum Thema Magnesium bei Migräne.

Welche Rolle spielt Magnesium bei Diabetes?
Diabetiker weisen häufig einen Magnesiummangel auf, weil sie vermehrt Magnesium über den Urin ausscheiden. Ein Magnesium-Mangel beeinträchtigt die Insulinwirkung und verschlechtert die Blutzuckerregulation. Ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel begünstigt wiederum verschiedene Folgeerkrankungen.

Alles über Magnesium & Diabetes.

Hilft Magnesium bei PMS?
Bei Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden, wurde ein verringerter Magnesiumspiegel nachgewiesen. Studien weisen darauf hin, dass die regelmäßige Magnesiumeinnahme zur Verbesserung von typischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen beitragen kann.1

Lesen Sie mehr über Magnesium & PMS.

Inwiefern kann Magnesium PMS im Detail vorbeugen?
Vor allem die häufigen Symptome wie Völlegefühl, Schlaflosigkeit, Schwellungen der Beine und das Spannungsgefühl in den Brüsten sowie die typische Gewichtszunahme bessern sich mithilfe dieses Mineralstoffes deutlich.

Zum Hintergrund: Prostaglandine sind Botenstoffe, die im Übermaß die wehenartigen Schmerzen in der Gebärmutter verursachen. Magnesium wirkt auf den Prostaglandinstoffwechsel regulierend. Darüber hinaus sorgt der Mineralstoff für eine optimale Sauerstoffaufnahme im Blut, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Stimmungsschwankungen hat. Genug Gründe also, sich ausreichend mit Magnesium zu versorgen. Wichtig ist dabei aber die richtige Dosierung, denn unter psychischem Stress und bei Krämpfen der Gebärmuttermuskulatur, wie sie bei PMS typisch sind, benötigt der Körper mehr Magnesium. Im Alltag wird eine ausreichende Dosierung meist nicht erreicht, weshalb eine ergänzende Einnahme eines Magnesiumpräparats sinnvoll sein kann.

Ist es ratsam, in der Stillzeit bzw. während der Schwangerschaft Magnesium einzunehmen?
Durchaus. Während der tägliche Bedarf von erwachsenen Frauen normalerweise etwa bei 300 mg liegt, steigt er bei Schwangeren und Stillenden auf 310 – 390 mg an. Diese Menge ist für die Entwicklung des heranwachsenden Kindes wichtig. Denn Magnesium hat auch eine Funktion bei der Zellteilung und trägt zu einer normalen Proteinsynthese und Muskelfunktion bei. Außerdem verringert Magnesium Müdigkeit und Erschöpfung.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Magnesium in der Schwangerschaft.

1 Adrianne Bendich, PhD, FACN. The Potential for Dietary Supplements to Reduce Premenstrual Syndrome (PMS) Symptoms. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 19, No. 1, 3-12 (2000)