Frau hat einen Wadenkrampf - die Ursache kann ein Magnesiummangel sein. Frau hat einen Wadenkrampf - die Ursache kann ein Magnesiummangel sein.

Wadenkrämpfe: Wenn der Schmerz nachts den Schlaf stört

Gerade noch friedlich geschlummert, plötzlich schießt ein kaum auszuhaltender Schmerz in die Wade – die Muskeln verkrampfen sich. Nächtliche Wadenkrämpfe dauern nicht lange an, mit dem Schlafen ist es trotzdem meist vorbei. Warum quälen uns Muskelkrämpfe oft nachts? Und wie lassen sie sich behandeln oder – noch besser – vorbeugen?

Wadenkrämpfe in der Nacht – Anzeichen eines häufigen Phänomens

Wie auch tagsüber äußern sich Muskelkrämpfe nachts durch ein plötzliches Anspannen (Kontraktion) der Muskeln. Neben den Waden können übrigens auch die Muskeln der Oberschenkel oder Füße betroffen sein. So plötzlich wie der Schmerz da ist, ist er oft auch wieder weg. In einigen Fällen kann er jedoch bis zu zehn Minuten anhalten. Aber egal, an welcher Stelle und wie lange – den Schlaf stören die unangenehmen Krämpfe allemal.

Muskelkrämpfe, die uns nachts wecken, sind ein weitverbreitetes Phänomen – auch schon in jungen Jahren. So berichten bereits junge Erwachsene mit einer Häufigkeit von über 90 Prozent von gelegentlichen nächtlichen Wadenkrämpfen. Mit dem Alter nehmen diese jedoch zu. Bei den über 65-Jährigen leiden etwa 33 bis 50 Prozent mehr als einmal pro Woche nachts an Wadenkrämpfen.1

Ursachen und Auslöser von nächtlichen Wadenkrämpfen

Muskeln ziehen sich zusammen und entspannen sich dann wieder – eine wichtige Funktion, damit Bewegungen überhaupt erst ausgeführt werden können. Bei einem Krampf verkürzt sich ein Muskel hingegen unwillkürlich und für kurze Zeit. Dass das vor allem oft nachts geschieht, liegt vermutlich am Rhythmus des Magnesiumstoffwechsels. Die Konzentration von Magnesium im Blut unterliegt tageszeitlichen Schwankungen und ist nachts sowie in den frühen Morgenstunden niedriger als am Tag.

Magnesiummangel

Wer häufiger von nächtlichen Wadenkrämpfen heimgesucht wird, hat eventuell einen Magnesiummangel. Magnesium ist zusammen mit Calcium für die An- und Entspannung der Muskulatur verantwortlich. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Reizweiterleitung zwischen Nerven und Muskeln. Bei einem Mangel (zum Beispiel infolge starken Schwitzens) können die Nerven überreizen, das heißt sie schicken vermehrt Signale an den Muskel und er verkrampft – die Folge sind unkontrollierte Impulse, die sich dann nachts durch Wadenkrämpfe äußern.

Weitere mögliche Auslöser für nächtliche Wadenkrämpfe sind:

  • Überbelastung der Muskeln (zum Beispiel durch intensives Training)
  • hormonelle Einflüsse (während der Schwangerschaft oder Menstruation)
  • ungünstige Schlafpositionen

Meist haben nächtliche Wadenkrämpfe keine schwerwiegende Ursache. Wer sehr häufig unter den Beschwerden leidet oder zusätzliche Krankheitsanzeichen bemerkt, sollte jedoch einen Arzt aufsuchen. Dieser kann weitere Auslöser wie Erkrankungen der Knochen, Muskeln oder Nerven sowie Einflüsse von Medikamenten (beispielsweise Entwässerungstabletten) ausschließen.

Akute Hilfe bei Wadenkrämpfen in der Nacht

Wer nachts von einem lästigen Muskelkrampf wach wird, möchte nur, dass der Schmerz so schnell wie möglich wieder nachlässt. Im Akutfall können folgende Tipps hilfreich sein:

  • Dehnen und massieren Sie Ihre Wadenmuskulatur sanft, um die Verkrampfung zu lösen. Dazu drücken Sie die Ferse nach unten und ziehen die Zehen Richtung Körper.
  • Stehen Sie auf und gehen Sie ein paar Schritte im Zimmer umher. Durch die Bewegung wird der verkrampfte Muskel ebenfalls gelockert. Aber Achtung: Springen Sie nicht zu schnell auf die Beine, um sich dabei nicht zu verletzen.
  • Legen Sie eine Wärmflasche oder einen warmen Wickel auf die Wade. Die Wärme wirkt durchblutungsfördernd und lindert die Schmerzen.

Behandlung von nächtlichen Wadenkrämpfen

Sind die nächtlichen Wadenkrämpfe auf einen Magnesiummangel zurückzuführen, sollten Sie diesen durch magnesiumreiche Lebensmittel oder Magnesiumpräparate wieder ausgleichen. Gut dafür geeignet sind beispielsweise Biolectra® Magnesium Produkte. Sie unterstützen Sie auf einfache Weise dabei, Ihre tägliche Magnesiumversorgung sicherzustellen und lästigen Muskelkrämpfen* vorzubeugen.

Treten Wadenkrämpfe häufig in der Nacht auf oder gehen mit starken Schmerzen einher, stehen dem Arzt weitere medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben Schmerzmitteln werden in seltenen Fällen beispielsweise Medikamente, die eine Entspannung der Muskulatur bewirken, eingesetzt.

* verusacht durch Magnesiummangel

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