Mann greift sich beim Jogging an Wade aufgrund eines Wadenkrampfes Mann greift sich beim Jogging an Wade aufgrund eines Wadenkrampfes

Muskel- und Wadenkrämpfe: Magnesiummangel als häufige Ursache

Das Spektrum der Ursachen für Muskelkrämpfe reicht von starker körperlicher Belastung über Fehlstellungen der Beine bis hin zu übermäßigem Alkoholkonsum. Besonders häufig liegt bei Muskel- und Wadenkrämpfen allerdings ein Magnesiummangel vor. Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Magnesium ein Bestandteil des Elektrolythaushalts ist – und es damit auch eine wichtige Funktion für vitale Muskeln hat. Alles Wissenswerte rund um das Thema Wadenkrämpfe haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Muskulatur: Rolle von Calcium, Magnesium & Co.

  • Calcium, Natrium und Kalium sind an der Erregbarkeit der Nervenzellen beteiligt.
  • Magnesium stabilisiert die Zellmembranen, regelt den Einstrom von Natrium, Kalium und Calcium und senkt somit die Erregbarkeit der Nervenzellen.
  • Magnesium wirkt als Gegenspieler von Calcium und unterstützt die Entspannung des Muskels.

Wadenkrämpfe und Magnesiummangel: Die Zusammenhänge verstehen

Eine unzureichende Magnesiumversorgung ist die bekannteste Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe. Doch warum kann ein Mangel zu einem Krampf in der Wade oder den Füßen führen? Hier ist in erster Linie die Rolle von Magnesium für die Balance des Elektrolytgleichgewichts und für eine vitale Muskelfunktion zu nennen.

Zum besseren Verständnis: Wenn das Mineral und sein Gegenspieler Calcium im richtigen Verhältnis zueinander vorliegen, herrscht das nötige Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur. Bei einem Magnesiummangel kippt diese Balance und die gesunde Muskelfunktion wird gestört.

Die Folge: Neben anderen Anzeichen eines Magnesiummangels, wie Lidzucken oder Müdigkeit, steigt auch die Neigung zu Muskelkrämpfen. Sie treten vor allem in der Nacht auf.

Häufig Krampf im Bein? Daran kann es noch liegen

Nicht immer muss jedoch ein Magnesiummangel der Auslöser von Muskelkrämpfen sein. Infrage kommen beispielsweise auch:

  • Überanstrengung der Muskeln (beispielsweise durch intensives Training)
  • hormonelle Einflüsse (während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren)
  • falsche Schuhe (sehr eng oder hohe Absätze)
  • Flüssigkeitsmangel (beispielsweise durch wenig Trinken oder viel Schwitzen)

Selten können Muskelkrämpfe auch auf eine Erkrankung der Muskeln oder Nerven hinweisen. Wer häufiger einen Krampf in der Wade hat, sollte deshalb lieber einen Arzt aufsuchen.

Was tun gegen Muskelkrämpfe?

Die Behandlung von Wadenkrämpfen richtet sich in erster Linie nach der Ursache. Bei einem Magnesiummangel empfiehlt es sich, diesen durch eine magnesiumreiche Ernährung auszugleichen. Zusätzlich können hochdosierte Magnesiumpräparate wie Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten dabei unterstützen, die Speicher wieder rasch aufzufüllen.

Es gilt jedoch zu beachten, dass die Einnahme von Magnesium nicht von heute auf morgen gegen Wadenkrämpfe hilft. Es dauert gewöhnlich mehrere Wochen, bis eine Unterversorgung wieder ausgeglichen ist. Durch eine tägliche ausreichende Zufuhr tragen Sie jedoch zur Vorbeugung von Wadenkrämpfen (infolge eines Magnesiummangels) bei.

Wer akut an einem Krampf im Bein leidet, kann durch Dehnen, Massieren oder Wärmen eine Linderung der Schmerzen bewirken.

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