Frau streicht sich über Wade -  Magnesiummangel kann Krämpfe hervorrufen. Frau streicht sich über Wade -  Magnesiummangel kann Krämpfe hervorrufen.

Krämpfe beim Sport durch Mangel an Magnesium?

Für Sportler spielt eine gute Magnesiumversorgung eine wichtige Rolle. Denn beim Schwitzen verlieren wir wertvolle Mineralstoffe – darunter auch Magnesium. Da der Mineralstoff aber gleichzeitig für den Energiestoffwechsel und damit auch für die richtige Power unverzichtbar ist, sollten Sie beim Sport ihren Magnesiumspeicher immer im Blick behalten.

Magnesium und Sport: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Magnesium spielt für den Energiestoffwechsel und die Leistungsfähigkeit beim Sport eine zentrale Rolle.
  • Schwitzen begünstigt Magnesium-Verluste.
Für Sportler kann sich der Tagesbedarf erhöhen. Sie sollten besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium achten.

Volle Power dank Magnesium: Treibstoff für die Muskeln

Egal, ob wir joggen, schwimmen, Fußball spielen oder wandern: Um den Körper zubewegen, brauchen unsere Muskeln Energie. Ihr Energielieferant heißt ATP (Adenosintriphosphat) – ohne ihn könnten Muskeln gar nicht funktionieren. Es wird in den Muskelzellen gespeichert. Dieser Vorrat ist aber bei schwerer körperlicher Arbeit schon nach wenigen Sekunden aufgebraucht.

Joggendes Pärchen. Magnesium beim Sport ist wichtig.

Beim Spalten des Moleküls durch Enzyme in Adenosindiphosphat (ADP) und Phosphat wird Energie frei, welche von den Muskeln zum Zusammenziehen benötigt wird. Diese äußerst energiereiche Verbindung kann von der Muskulatur allerdings nur dann optimal genutzt werden, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wird Magnesium knapp, können die Muskelzellen ihren Energiebedarf nicht mehr vollständig decken.

Darum ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium beim Sport wichtig

Wer viel trainiert, schwitzt auch viel. Das Problem: Je intensiver und umfangreicher Sport gemacht wird, desto mehr Magnesium wird aus den körpereigenen Magnesiumspeichern mobilisiert. Schließlich perlt mit dem Schweiß auch Magnesium aus den Poren. Insofern sind aufgrund des vielen Schwitzens vor allem Ausdauer- und Wettkampf-Sportler häufig nicht ausreichend mit Magnesium versorgt.

Aber auch Kraftsportler nehmen manchmal zu wenig Magnesium ein, wenn sie beispielsweise eine hohe Eiweißaufnahme anstreben. Bei solchen Ernährungsumstellungen besteht die Gefahr, dass wichtige Mikronährstoffe zu kurz kommen.1

Typische Anzeichen eines Magnesiummangels sind zum Beispiel Muskel- und Wadenkrämpfe beim Sport. Auch eine nachlassende Leistungsfähigkeit bei Sportlern ist eine häufige Folge.

Magnesium gezielt zuführen: Tipps für Sportler

Damit Sportler ihre volle Leistung bringen können, muss der Magnesiumspeicher voll und alle Muskelzellen ausreichend versorgt sein. Denn Magnesium ist wichtig für den Energie- und Eiweißstoffwechsel sowie für eine vitale Muskelfunktion.

Das Problem: Allein durch eine magnesiumreiche Ernährung lässt sich der erhöhte Bedarf an Magnesium nicht immer ausgleichen. Neben der Optimierung der Ernährungsgewohnheiten kann dann unter Umständen auch eine zusätzliche Zufuhr durch geeignete Magnesiumpräparate aus der Apotheke hilfreich sein. Biolectra® Magnesium zum Beispiel bietet mit unterschiedlichen Darreichungsformen und Dosierungen die Möglichkeit einer individuellen Magnesiumversorgung je nach Bedarf.

Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium ist eine gute Voraussetzung, um einer Mangelsituation beim Sport vorzubeugen. Leistungssteigerungen durch eine gezielte Einnahme des Minerals konnten bisher hingegen nicht festgestellt werden. Daher gilt die Einnahme von Magnesium für Sportler auch unter dem Aspekt des „Dopings“ als nicht kritisch.1


1 Predel H.G.et al. Magnesium im ambitionierten Breitensport. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. Jg. 69. Nr. 1 2017, S.1-9.

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