Häufige Fragen zu Magnesium Häufige Fragen zu Magnesium

Häufige Fragen rund um Magnesium

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff und für zahlreiche Aufgaben im Körper unverzichtbar. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium ist wichtig – für vitale Muskeln und unser Wohlbefinden. Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema finden Sie hier.

Magnesiumversorgung: Bedarf und Mangel

Produziert der menschliche Körper Magnesium selbst?
Nein, der Körper kann Magnesium nicht selbst produzieren. Daher muss der Mineralstoff täglich von außen über die Nahrung zugeführt werden. Das kann zum Beispiel über magnesiumreiche Lebensmittel erfolgen. Im Alltag ist es jedoch nicht immer möglich, den Tagesbedarf allein über die Ernährung zu decken. Daher kann es in bestimmten Lebenssituationen sinnvoll sein, zusätzlich ein Magnesium-Präparat von Biolectra® einzunehmen.

In welchen Lebensmitteln ist Magnesium reichlich enthalten?
Magnesiumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Nüsse und Bitter-Schokolade. Auch Brokkoli und Bananen enthalten Magnesium. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist es möglich, den täglichen Bedarf an Magnesium zu decken. Bedenken Sie aber, dass der Magnesiumgehalt in Lebensmitteln durch Faktoren wie Düngung, industrielle Verarbeitung oder falsche Zubereitung gemindert werden kann.

Wie viel Magnesium pro Tag sollte man zu sich nehmen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine Magnesiumzufuhr von 300 bis 400 Milligramm Magnesium pro Tag. Im Alltag ist es jedoch nicht immer leicht, die empfohlene tägliche Menge zu sich zu nehmen, sodass die zusätzliche Einnahme eines Magnesiumproduktes häufig sinnvoll ist.

Wie kann ich meinen Magnesiumbedarf decken?
Durch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung lässt sich der tägliche Magnesiumbedarf in der Regel decken. In bestimmten Lebenssituationen kann es jedoch sinnvoll sein, die Ernähung durch ein Magnesiumpräparat zu ergänzen. Diese gibt es in unterschiedlichen Dosierungen und Darreichungsformen. Sie können die Deckung des täglichen Magnesiumbedarfs unterstützen. Wer in puncto Qualität auf Nummer sicher gehen will, greift auf Magnesium aus der Apotheke zurück.

Wer hat einen erhöhten Magnesiumbedarf?
Grundsätzlich sollten Sportler, Heranwachsende, Menschen unter Stress, Schwangere und Stillende sowie Diabetiker besonders auf eine ausreichende Magnesiumversorgung achten.

Was sind typische Anzeichen von Magnesiummangel?
Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann sich in erhöhter Stressanfälligkeit, Reizbarkeit oder Kribbeln in Fingern äußern. Aber auch Zittern, Muskelzuckungen (vor allem an den Augenlidern) oder Muskel- und Wadenkrämpfe können Anzeichen von Magnesiummangel sein. Bei häufig wiederkehrenden Muskel- oder Wadenkrämpfen sollte ärztlich abgeklärt werden, ob ihnen eine andere Ursache als ein möglicher Magnesiummangel zu Grunde liegt.

Magnesiumpräparate: Einnahme und Verträglichkeit

Ist eine einmalige Einnahme von Magnesium ausreichend?
In der Regel ist eine längerfristige Magnesiumzufuhr (über mindestens vier bis sechs Wochen) notwendig, um die Magnesiumspeicher des Körpers wieder aufzufüllen – dies gilt auch für höher dosierte Magnesiumpräparate.

Hat Magnesium Nebenwirkungen?
Als Mineralstoff ist Magnesium im Allgemeinen gut verträglich. Wer langfristig mehr Magnesium einnimmt, als der Körper benötigt, kann weichen Stuhlgang und Durchfall bekommen. Die ist jedoch unbedenklich und lässt sich durch Reduzierung der Dosis wieder beheben.

Was passiert, wenn ich zu viel Magnesium eingenommen habe?
Wer körperlich gesund ist (vor allem Nierenfunktion) und etwas mehr Magnesium einnimmt, als er täglich benötigt, muss in der Regel keine gefährlichen Auswirkungen auf den Körper fürchten. Der Anteil, der zu viel an Magnesium eingenommen wurde, verursacht normalerweise keine ernstzunehmenden Symptome und wird einfach wieder ausgeschieden. Allerdings sollte man darauf achten, langfristig ein geeignetes Präparat für den individuellen Bedarf zu wählen. Zu den möglichen Symptomen einer Überdosierung zählt weicher Stuhl – Bei korrekter Einnahme (gemäß Packungsbeilage) kommt dies selten vor. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt um Rat.

Kann man Calcium und Magnesium gleichzeitig einnehmen?
Die gleichzeitige Einnahme von Magnesium und Calcium ist grundsätzlich möglich. Es spricht aber auch nichts gegen eine zeitlich versetzte Anwendung (zum Beispiel Calcium am Morgen, Magnesium am Abend). Zum besseren Verständnis: Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium und Calcium ist für den reibungslosen Ablauf bestimmter physiologischer Vorgänge unverzichtbar.

Auch wenn die beiden Mineralstoffe teils gegensätzliche Aufgaben (unter anderem in den Muskelzellen) übernehmen, ist eine Balance von Calcium und Magnesium wichtig. Während beispielsweise Calcium für die Anspannung der Muskulatur sorgt, leitet der Gegenspieler Magnesium die Entspannung ein. Eine normale Muskelfunktion ist also auch von einem gesunden Elektrolytgleichgewicht abhängig.

Magnesium bei Wadenkrämpfen, Migräne & Co.

Warum ist die Zufuhr von Magnesium bei Muskelkrämpfen sinnvoll?
Die Zufuhr von hochdosiertem Magnesium bekämpft die bekannteste Ursache von Muskel- und Wadenkrämpfen, Magnesiummangel. Zum besseren Verständnis: Vom Gehirn werden Reize (Impulse) über Nerven an Muskeln gesendet. Wie elektrischer Strom „fließt“ der Reiz von den Nervenzellen in die Muskelzellen und regt sie zur Anspannung an. Bei diesem Vorgang ist unter anderem auch Calcium beteiligt, das sich ebenfalls in den Muskelzellen befindet. Nach jeder Anspannung folgt eine Phase der Entspannung. Ein Vorgang, der nur dann normal funktioniert, wenn genügend Magnesium in den Muskelzellen vorhanden ist.

Ich habe häufig Wadenkrämpfe beim Sport. Kann das Magnesiummangel sein?
Magnesiummangel ist bei sportlich aktiven Menschen häufig, denn allein durch das Schwitzen verliert der Körper einen Teil des wichtigen Mineralstoffs. Aber auch für den Energiestoffwechsel leistet Magnesium einen wichtigen Beitrag. Daher ist es für eine reibungslose Muskelarbeit und zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen und Muskelzittern sehr wichtig, auf die Deckung des täglichen Magnesium-Bedarfs zu achten. Denn auch zu viel Anstrengung wirkt sich auf den Speicher von Magnesium im Körper aus. Sie können versuchen, Ihr körpereigenes Depot über magnesiumreiche Lebensmittel (zum Beispiel Vollkornbrot, Haferflocken, Nüsse) und reichlich Mineralwasser auszugleichen. Doch leider gelingt es nicht jedem, täglich die entsprechenden Mengen zu verzehren und ein angegriffener Magnesiumspeicher lässt sich nicht von heute auf morgen auffüllen.

Unterstützend tragen Sie durch die Zufuhr eines ausreichend dosierten Präparates von Biolectra® Magnesium zur Deckung des individuellen Magnesiumbedarfs bei. Dieses ermöglicht Ihnen, mit nur einer 1-2 mal täglichen Einnahme täglich die benötigte Menge an Magnesium aufzunehmen. So können Sie einer unzureichenden Magnesiumversorgung zuverlässig vorbeugen und Wadenkrämpfe vermeiden.*

* verursacht durch Magnesiummangel

Ich bekomme häufiger beim Schwimmen Wadenkrämpfe. Was kann ich dagegen tun?
Es ist möglich, dass die plötzliche Abkühlung der Beinmuskulatur die Ursache ist. Wärmen Sie sich vor dem Schwimmen auf und gewöhnen Sie Ihre Beinmuskulatur durch vorangehende kalte Wassergüsse unter der Dusche an den Temperaturwechsel. Dehnen Sie Ihre Wadenmuskeln vor und nach dem Schwimmen und achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (empfehlenswert ist Mineralwasser).

Spielt Magnesium für ein gesundes Herz eine Rolle?
Für ein gesundes Herz ist Magnesium von großer Bedeutung. Nicht nur die Skelettmuskulatur sondern auch der Herzmuskel benötigt das wichtige Mineral für eine reibungslose Funktion.

Wie wirkt Magnesium bei Stress?
Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist gerade in Stresssituationen sehr wichtig, da der Mineralstoff zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Auch durch Stress verursachte Muskelverspannungen wie häufige Nackensteife können durch Magnesium gemindert werden, denn Magnesium ist wichtig für eine vitale Muskelfunktion. Wer langfristig zu viel Stress ausgesetzt ist, benötigt mehr Magnesium.

Welche Rolle spielt Magnesium bei Diabetes?
Diabetiker weisen häufig einen Magnesiummangel auf, weil sie das Mineral vermehrt über den Urin ausscheiden. Ein Magnesiummangel beeinträchtigt die Insulinwirkung und verschlechtert die Blutzuckerregulation. Ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel begünstigt wiederum verschiedene Folgeerkrankungen.

Ist es ratsam, in der Stillzeit und während der Schwangerschaft Magnesium einzunehmen?
Durchaus. Während der tägliche Bedarf von erwachsenen Frauen ab 25 Jahren normalerweise etwa bei 300 Milligramm liegt, steigt er bei Schwangeren und Stillenden auf 310 bis 390 Milligramm an.4 Diese Menge ist für die Entwicklung des heranwachsenden Kindes wichtig. Magnesium hat auch eine Funktion bei der Zellteilung und trägt zu einer normalen Proteinsynthese und Muskelfunktion bei. Außerdem verringert Magnesium Müdigkeit und Erschöpfung.


4 https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/

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