Salze: Was der Chemiker darunter versteht
Unter einem Salz versteht der Chemiker eine Verbindung, die auch im festen Zustand aus Ionen aufgebaut ist. Ionen wiederum sind Atome, denen entweder eine oder mehrere negative Ladungen (Elektronen) fehlen oder die sie zu viel haben. Je nachdem sind sie positiv oder negativ geladen und heißen dann Kationen oder Anionen. Was so technisch klingt, kann man sich wie winzige Magnete vorstellen. Gegensinnig geladene Ionen werden durch elektrostatische Anziehungskräfte zusammengehalten: Es entsteht eine regelmäßige, gitterförmige Struktur, die häufig auch mit bloßem Auge zu erkennen ist - die Salzkristalle. Manche - wie das Kaliumpermanganat - sind intensiv gefärbt. Andere - wie Alaune - nehmen wunderhübsche Kubus- oder Oktaeder-Formen an und lassen sich sogar relativ einfach züchten.
