Zaubern mit Salz

Sekt blitzschnell herunterkühlen ohne Gefrierschrank? Mit Salz leuchtende Farben erzeugen? Im Wasserglas aufsteigende Hühnereier?

Kleine Salz-Experimente

Salze ganz einfach

Was ist eigentlich ein Salz?

Wer von ‚Salz’ spricht, denkt zumeist an Kochsalz. Kein Wunder, ist Kochsalz für den Menschen doch lebensnotwendig. Früher war es sehr kostbar und hat einigen Städten nicht nur ihren Namen gegeben, sondern sie auch reich gemacht. Beispiele dafür sind Salzburg, Bad Salzuflen oder Salzgitter. Aber auch Halle und Schwäbisch Hall tragen das ‚weiße Gold’ in ihrem Namen, bedeutet das aus dem Keltischen stammende ‚Halla’ doch Stätte der Salzbereitung. Und auch sonst hat es Eingang in unsere Sprache gefunden. Da empört man sich über ‚gesalzene Preise’, preist das ‚Salz in der Suppe’ und weiß, dass ‚Salz und Brot Wangen rot’ macht.

Doch Salz ist mehr als nur das von Chemikern als Natriumchlorid bezeichnete Kochsalz. So kommt kein Lebewesen ohne weitere so genannte Mineralstoffe (wie Magnesium, Calcium, Kalium, Phosphor u.v.a.) und Spurenelemente (wie Eisen, Chrom, Selen oder Zink u.v.a.) aus. Zumeist nehmen wir diese über unsere Nahrung auf. Meerestiere beispielsweise sind reich an Iod, Eier enthalten viel Selen, im schwarzen Tee ist Fluor und Fleisch enthält Zink. Allen diesen Elementen jedoch ist gemeinsam, dass sie ursprünglich als Salze vorlagen, bevor sie von den Wurzeln einer Pflanze aus dem Erdreich oder vom Plankton aus dem Meerwasser mobilisiert werden konnten. Salz des Lebens - das ist also buchstäblich zu verstehen. Nur: Was ist eigentlich ein Salz?

Salze: Was der Chemiker darunter verstehtSalz hat viele GesichterOrganische und anorganische IonenLöslichkeit der SalzeVerwertbarkeit von Magnesiumsalzen im Körper