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Zubereitung nimmt vielen Lebensmitteln die Magnesium-Power

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört auch, dass Lebensmittel auf dem Weg bis zum Teller sorgfältig behandelt werden. Qualitätsbewusstsein beim Einkauf, Lagerung und Zubereitung - all das entscheidet mit über ihren endgültigen Nährstoffgehalt. Wer nur auf den Preis und nicht auf die Qualität schaut, wer seine Nahrung unsachgemäß lagert und alles lange kocht, nimmt schließlich kaum mehr als sättigende Ballaststoffe, Fette und Zucker zu sich. Aus diesem Grund können die tatsächlichen Nährwerte von zubereiteten Mahlzeiten manchmal stark von Listenangaben abweichen. Das gilt insbesondere auch für Magnesium. Zwar werden viele Nahrungsmittel erst durch die Zubereitung genießbar, etwa weil beim Garen von Hülsenfrüchten bestimmte Toxine zerstört werden oder weil beispielsweise Kartoffelstärke für den Körper verwertbar wird. Doch schon allein das Schälen, Dünsten oder Eindosen raubt unseren Speisen die Magnesium-Power. So verliert polierter, gekochter Reis über 90 Prozent seines ursprünglichen Magnesium-Gehalts und eingedoste Pfirsiche haben nur noch die Hälfte des wertvollen Minerals in sich.

Magnesiumverlust bei der Zubereitung von Speisen

Reis poliert 75%
Reis poliert gekocht 92%
Möhren gekocht 24%
Weißkohl gekocht 20%
Paprika gedünstet 8%
Pfirsiche in Dosen 45%
Roggenmehl Type 815 73%