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Wasser ist nicht gleich Wasser

In Deutschland gibt es etwa 300 Mineralquellen, mit zum Teil erheblichen Unterschieden in ihrem Magnesiumgehalt. Ein Blick auf das Etikett lohnt also, immerhin können magnesiumreiche Wässer bei einem täglichen Konsum von einem bis eineinhalb Litern einen wichtigen Beitrag zur Magnesiumversorgung beitragen. Das gleiche gilt übrigens auch für unser Trinkwasser aus der Leitung. Faustregel: In Gegenden mit so genanntem „harten“ Wasser ist mehr Magnesium enthalten als in Gegenden mit „weichem“ Wasser. So kommen in München mit einem Liter Wasser fast 20 Milligramm Magnesium aus dem Hahn, in Neustadt an der Weinstraße sind es gerade einmal 6 Milligramm. Aber Achtung! Wer sein Trinkwasser abkocht oder filtert, entzieht ihm den größten Teil der wertvollen Mineralien.

Magnesium im Trinkwasser

Seebruck/Chiemsee 30,1 mg
München 19,0 mg
Darmstadt 16,6 mg
Frankfurt 16,1 mg
Köln 19,8 mg
Tübingen 9,0 mg
Stuttgart 8,4 mg
Kaiserslautern 7,0 mg
Coburg 6,2 mg
Neustadt/Weinstraße 6,0 mg