Was dürfen Schwangere nicht essen? Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft

Schwangere ernährt sich nicht von verbotenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft

Zu den verbotenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft gehört zum Beispiel Rohmilch. Nur pasteurisierte Milch kann bedenkenlos getrunken werden.

Ein Kind zu erwarten, bedeutet für die werdenden Eltern große Aufregung. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, zahllose Herausforderungen stehen an. Die Vorfreude ist bei vielen riesig. Doch eine Schwangerschaft ist auch mit Unsicherheiten verbunden, gerade wenn es um die richtige Ernährung geht: Was ist erlaubt? Welche Lebensmittel sind in der Schwangerschaft verboten? Erfahren Sie hier alles Wichtige darüber, was Schwangere nicht essen dürfen.

Für zwei essen

„Ab jetzt isst du für zwei!“ Diesen Satz hören werdende Mütter wohl öfter als ihnen lieb ist. Eine Aufforderung, tatsächlich die doppelte Menge zu essen, sollte er aber dennoch nicht sein. Pro Tag braucht eine Schwangere lediglich knapp 250 Kilokalorien mehr als gewöhnlich. Vielmehr sollte dieser Ausspruch eine Erinnerung daran sein, dass das Ungeborene völlig abhängig von der Mutter ist.

Für eine gesunde Entwicklung ist damit also eine nährstoff- und abwechslungsreiche Ernährung der Schwangeren unabdingbare Voraussetzung. Gegen schädliche Stoffe aus der Nahrung kann sich das Baby nicht wehren.
 

Manches Getränk oder Lebensmittel, das normalerweise vielleicht des Öfteren auf dem Speiseplan steht, sollte oder muss nun zum verbotenen Lebensmittel in der Schwangerschaft werden – auch wenn es schwerfällt. Die gesunde, ungestörte Entwicklung des Babys steht dabei im Vordergrund und hat oberste Priorität.

Das sind verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft

Viele Lebensmittel sind für das ungeborene Baby mit hohen Risiken verbunden, gerade wenn sie noch nicht hitzebehandelt wurden. Denn dann besteht die Gefahr, dass sie mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern verunreinigt sind, die der Entwicklung des Babys möglicherweise schaden können. Zu den verbotenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft, auf die genau das zutrifft, gehören zum Beispiel:

  • Rohmilch und Rohmilchprodukte, wie Weichkäse
  • Rohe Eier
  • Rohes Fleisch, beispielsweise auch Salami
  • Roher Fisch
  • Rohes Getreide und Keimlinge, zum Beispiel Frischkornmüsli

Was für Schwangere außerdem zum Tabu wird: Alkohol. Genau wie alle anderen Stoffe, die die Mutter aufnimmt, gelangt auch er in den Blutkreislauf des Babys. Die kleine Leber tut sich allerdings noch schwer, den Alkohol abzubauen. Hirnschäden, Fehlentwicklungen und eingeschränktes Wachstum können die Folge sein.

Beim Koffein sieht es nicht ganz so dramatisch aus: In Maßen genossen, bleiben die Folgen für das Baby – zum Beispiel ein beschleunigter Herzschlag – noch überschaubar. Ab und zu eine Tasse Kaffee zu trinken, schadet Ihrem Baby also nicht.

Ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

Eisen, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure und Magnesium – zum Beispiel in Form von Biolectra® Magnesium 300 mg Direct – sind in der Schwangerschaft besonders wichtig. Gemeinsam mit Vitaminen aller Art sollte jetzt auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Idealerweise erfolgt das als Bestandteil einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.

Wichtig: Um dabei die Schadstoffbelastung möglichst gering zu halten, bietet es sich an, beides gründlich zu waschen und zu schälen – auch wenn mit der Schale einige Nährstoffe verloren gehen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenso wichtig: Als Schwangere sollten Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken.