Das 1. Trimester der Schwangerschaft – ein neues Leben beginnt

Smiley, Strich oder ein kleines Plus – mit dem positiven Ergebnis eines Schwangerschaftstestes beginnt für die meisten Frauen eine aufregende Zeit. Vor allem die ersten zwölf Wochen – das 1. Trimester – sind geprägt von vielen Veränderungen: Der Körper stellt sich nun auf das neue Leben ein.


Frau hält positiven Schwangerschaftstest: Die Frühschwangerschaft beginnt.

Mit dem positiven Ergebnis eines Schwangerschaftstests beginnt nicht nur das Wunder Leben – in der Frühschwangerschaft finden nun viele körperliche Veränderungen statt.

Was passiert im 1. Trimester der Schwangerschaft?

Es sind die ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft, in denen die meisten Veränderungen im Körper der Mutter stattfinden. Mit der Befruchtung und anschließenden Einnistung der Eizelle beginnt es: Die Gebärmutterschleimhaut verändert sich und die Plazenta (Mutterkuchen) bildet sich aus. Letztere ist ein Organ, das nur während einer Schwangerschaft entwickelt wird und – zusammen mit der Nabelschnur – eine entscheidende Rolle bei der Lebenserhaltung des Babys spielt:

  • Die Plazenta ist es, die das heranwachsende Baby in den nächsten Wochen und Monaten kontinuierlich mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
  • Zudem schützt sie das Ungeborene vor vielen schädlichen Stoffen und Krankheitserregern. Diese Schutzfunktion ist jedoch abhängig von der Molekülgröße und gilt daher nicht für kleine Krankheitserreger wie zum Beispiel Röteln- oder Windpockenviren. Ebenso können Stoffe wie Nikotin, Alkohol und viele Medikamente die Plazentaschranke passieren.
  • Umgekehrt gibt das Baby die Abfallprodukte seines Stoffwechsels über die Plazenta an den Kreislauf der Schwangeren ab; dort werden sie abgebaut und ausgeschieden.

Als erste Anzeichen einer Schwangerschaft nehmen viele Frauen ein Spannungsgefühl in den Brüsten oder ein Ziehen seitlich im Unterleib wahr. Auch Schwangerschaftsbeschwerden wie Morgenübelkeit sind in der Frühschwangerschaft üblich. Schuld daran sind die Hormone, die sich nun voll und ganz auf die Schwangerschaft einstellen. Hat sich der Körper jedoch erst einmal an die hormonellen Umstellungen gewöhnt, vergeht die Übelkeit in der Regel von alleine wieder.

Da sich die Schwangerschaft im 1. Trimester in einer noch recht kritischen Phase befindet, ist besondere Vorsicht geboten: Alkohol, Nikotin und auch Medikamente können einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft sowie auf die Gesundheit des Babys nehmen. Frauen, die bereits schwanger sind oder planen es zu werden, müssen daher besonders auf ihren Körper achten.

Schwangere sollten auch auf den erhöhten Nährstoffbedarf reagieren: Unter anderem spielt Magnesium eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und für eine normale Muskelfunktion. Der Mineralstoff wird häufig bereits zu Beginn der Schwangerschaft in Form von Magnesiumpräparaten wie Biolectra® Magnesium verabreicht. Schließlich sind Mutter und Kind nun auch in Sachen Nährstoffzufuhr miteinander verbunden.

Die Entwicklung des Babys in der Frühschwangerschaft

Nicht nur der Körper der Mutter durchläuft in der Frühschwangerschaft einige Veränderungen, auch der Embryo entwickelt sich: Aus der befruchteten Eizelle entsteht allmählich ein etwa sechs bis acht Zentimeter großer Embryo.

Etwa ab der fünften Schwangerschaftswoche kann sogar schon die Herzaktivität des Ungeborenen per Ultraschall gemessen werden. Zudem bilden sich die Organe sowie Kopf, Hände, Arme, Beine und Füße; ab der zehnten Woche sind diese im Grunde fast vollständig entwickelt und müssen nur noch ausreifen. In dieser Zeit entstehen und vernetzen sich außerdem die Nervenzellen des Gehirns.

Zum Ende des 1. Trimester hin ist also bereits ein kleiner Mensch erkennbar, dessen Entwicklung im nächsten Schwangerschaftsdrittel sozusagen einen Feinschliff erhält.

Mehr zum Thema Magnesium in der Schwangerschaft erfahren Sie auch in unserem Booklet: