Muskel- und Wadenkrämpfe:
Magnesiummangel als häufige Ursache

Muskelkrämpfe: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle

Muskelkrämpfe: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle

Das Spektrum der Ursachen für Muskelkrämpfe reicht von übermäßiger körperlicher Belastung über Fehlstellungen der Beine bis hin zu Alkoholkonsum. Besonders häufig allerdings liegt bei Muskel- und Wadenkrämpfen ein Magnesiummangel vor. Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Magnesium eine wichtige Funktion für unseren Elektrolythaushalt − und damit auch für vitale Muskeln − hat.

Wadenkrämpfe & Magnesiummangel: Die Zusammenhänge verstehen

Eine unzureichende Magnesiumversorgung ist die bekannteste Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe. Doch warum kann ein Mangel an Magnesium zu Krämpfen der Muskulatur führen? Hier ist in erster Linie die Rolle von Magnesium für die Balance des Elektrolytgleichgewichts und für eine vitale Muskelfunktion zu nennen. Zum besseren Verständnis: Wenn die Elektrolyte Magnesium und Calcium im richtigen Verhältnis zueinander vorliegen, herrscht die nötige Balance zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur. Fehlt Magnesium, gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken und die gesunde Muskelfunktion wird beeinträchtigt. Die Durchlässigkeit der Membranen für Natrium, Kalium und Calcium steigt und damit wird die Krampfneigung des Muskels gefördert.

Gut zu wissen: Die Tatsache, dass Wadenkrämpfe gehäuft in der Nacht auftreten, steht in Zusammenhang mit dem „circadianen Rhythmus“ des Magnesiumstoffwechsels. Das bedeutet, dass der Magnesiumspiegel tageszeitlichen Schwankungen unterliegt und nachts niedriger ist als am Tag.

Muskulatur: Rolle von Calcium, Magnesium & Co.

  • Calcium, Natrium und Kalium sind an der Erregbarkeit der Nervenzellen beteiligt
  • Magnesium wirkt als Gegenspieler von Calcium und unterstützt die Entspannung des Muskels
  • Magnesium stabilisiert die Zellmembranen gegenüber dem Einstrom von Natrium, Kalium und Calcium und senkt somit die Erregbarkeit der Nervenzellen

 

Wenn Magnesium fehlt: So reagiert der Organismus

Wenn der Magnesiumspiegel im Blut sinkt, kommt ein Ausgleichs-Mechanismus in Gang: Um den Magnesiumspiegel im Blut konstant zu halten, werden die körpereigenen Vorratskammern angezapft. Das heißt, Magnesium wird aus Muskeln und Organen (enthalten ca. 39 % unseres Magnesium-Vorrats) sowie den Knochen (enthalten ca. 60 % des Magnesium-Vorrats) mobilisiert. Das resultierende Defizit äußert sich in klinischen Symptomen wie Wadenkrämpfen. Auf Dauer können sich jedoch auch weitere Beschwerden wie Verspannungen, Lidzucken, Müdigkeit oder Erschöpfung einstellen.

Bei anhaltender unzureichender Magnesiumversorgung kann auch aus den Magnesiumspeichern nicht mehr genügend Magnesium an das Blut abgegeben werden, so dass letztendlich auch der Magnesiumspiegel im Blut sinkt. So erklärt sich, dass ein Magnesiummangel durch eine Messung des Serumspiegels im Blut erst spät festgestellt werden kann.

Frühzeitig gegensteuern – Magnesiumhaushalt in Balance halten

Ein Magnesiummangel geht nicht spurlos an uns vorüber und kann auf Dauer vielfältige gesundheitliche Folgen für uns haben. Umso wichtiger ist es, bei den ersten Anzeichen – wie zum Beispiel Wadenkrämpfen – aktiv zu werden.

Hochdosierte Magnesiumpräparate (z. B. Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten) behandeln die bekannteste Ursache von Wadenkrämpfen und sind in der Apotheke erhältlich.

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