Muskel- und Wadenkrämpfe: Behandlung

Magnesium-Brausetabletten sollten bei Muskelkrämpfen ausreichend hoch dosiert sein.

Magnesium-Brausetabletten sollten bei Muskelkrämpfen ausreichend hoch dosiert sein.

Magnesium bekämpft die bekannteste Ursache von Muskel- und Wadenkrämpfen und ist als körpereigener Stoff gut verträglich. Lesen Sie, worauf es bei der Gabe von Magnesium bei Krämpfen ankommt und welche weiteren Tipps im Akutfall helfen können. Wichtiger Hinweis: Sollten Muskelkrämpfe als Symptom einer Grunderkrankung auftreten, muss diese gezielt ärztlich behandelt werden.

Magnesium bei Wadenkrämpfen

Magnesium bietet bei Muskel- und Wadenkrämpfen, die in Folge eines Magnesiummangels auftreten, die Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung. Die Magnesiumspeicher werden aufgefüllt, das Magnesiumdefizit ausgeglichen und die Balance im Elektrolytgleichgewicht wieder hergestellt – eine wichtige Grundvoraussetzung für das richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Im Gegensatz dazu werden andere Wirkstoffe eher zur rein symptomatischen Behandlung eingesetzt, indem sie alleine die Reizweiterleitung blockieren. Die eigentliche Wurzel des Übels, der Magnesiummangel, bleibt dann weiter bestehen. Andere Wirkstoffe weisen zudem häufig ein höheres Nebenwirkungspotenzial auf, während Magnesium für seine gute Verträglichkeit bekannt ist.

Insofern eignet sich die Einnahme von Magnesium in der Regel auch, wenn Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft und Stillzeit auftreten. Wie immer in Schwangerschaft und Stillzeit ist auch hier grundsätzlich die Rücksprache mit dem Arzt zu empfehlen.

Magnesium: Dosierung bei Muskelkrämpfen

Bei Muskel- und Wadenkrämpfen mit nachgewiesenem Magnesiummangel empfiehlt sich zu Therapie-Beginn eine Dosierung von 350 bis 400 mg Magnesium (als Magnesium-Brausetablette oder Magnesium-Granulat).

 

Muskel- und Wadenkrämpfe? Magnesium in ausreichend hoher Dosierung zuführen

Bei Wadenkrämpfen verursacht durch Magnesiummangel hat sich hochdosiertes Magnesium aus der Apotheke z.B. Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten, Biolectra® Magnesium 365 mg Brausegranulat bewährt. Ein bestehender Mangel an Magnesium lässt sich so ausgleichen.

Gut zu wissen: Eine Dosierung von 350 bis 400 mg Magnesium ist insbesondere für den Therapie-Einstieg geeignet. Im weiteren Verlauf der Behandlung kann auf ein niedriger dosiertes Präparat umgestiegen werden. Im Allgemeinen ist allerdings eine längerfristige Zufuhr (mind. 4-6 Wochen) von Magnesium notwendig, um den Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen.

Muskelkrämpfe – wann zum Arzt?

Sollten sich Muskelkrämpfe trotz der eingeleiteten Maßnahmen nicht bessern, ist ein Arztbesuch anzuraten. Auch bei heftigen und häufig wiederkehrenden Beschwerden ist im Zweifelsfall ein Arzt zu Rate zu ziehen, um die Ursache der Beschwerden abzuklären.

 

Wadenkrampf? Tipps zur Behandlung

  • Aktive Dehnung des Muskels
  • Massage zur Lockerung der Muskulatur
  • Hochdosiertes Magnesium aus der Apotheke
  • Zufuhr von Wärme (zum Beispiel Vollbad, Kirschkernkissen, Wärmflasche)