Schwangerschaft: Risiken für Mutter und Kind
Leider verläuft nicht jede Schwangerschaft reibungslos – manche werdende Mutter muss sich mit teilweise gravierenden gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen. In vielen Fällen kann der Mineralstoff Magnesium dazu beitragen, die Risiken für Mutter und Kind zu mindern.
Vorgeburtlicher Stress schadet
Stehen Frauen während ihrer Schwangerschaft beispielsweise dauernd unter Stress, kann das die Gesundheit des Kindes gefährden und das Risiko für Geburtskomplikationen erhöhen. Einer Untersuchung zufolge erleiden gestresste Frauen vermehrt eine Fehl- oder Frühgeburt mit einem verminderten Geburtsgewicht des Kindes. Auch ist der Spiegel des wichtigen Schwangerschaftshormons Progesteron bei ihnen deutlich erniedrigt. Da Progesteron als Wehenhemmer fungiert, können niedrige Werte dieses Hormons Fehlgeburten zur Folge haben. Es gibt auch Hinweise darauf, dass der vorgeburtliche Stress dauerhaft Einfluss auf die Gesundheit der Kinder nimmt: So wurde bei Kindern, deren Mütter stressbedingt verringerte Progesteronwerte aufwiesen, vermehrt Neurodermitis festgestellt.
Stressdämpfer Magnesium
Schwangere sollten, am besten gemeinsam mit dem Partner, mit Frauenärztin, Hebamme und gegebenenfalls mit dem Arbeitgeber, nach den Ursachen für ihren Dauerstress suchen und ihn möglichst reduzieren, um sich und das Ungeborene zu schonen. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Entspannung kann auch Magnesium leisten, das sich hervorragend als Stressdämpfer eignet. In akuten Belastungssituationen und bei hoher nervlicher Anspannung benötigt der Organismus besonders viel Magnesium. Der Mineralstoff sorgt also in Stressphasen immer wieder für Beruhigung.