Weniger Stress, mehr Spaß

Sport bringt viele Vorteile: Bewegung stärkt die Rückenmuskeln und den Beckenboden, sie beugt Thrombosen, Krampfadern und Wassereinlagerungen vor, der Organismus wird insgesamt besser mit Sauerstoff versorgt. Bei körperlicher Fitness treten weniger Schwangerschaftsbeschwerden auf. Oft haben sportliche Frauen auch leichtere Geburten und erholen sich rascher von den Strapazen der Geburt. Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass werdende Mütter, die regelmäßig sportlich aktiv sind, das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes senken. Zweites Ergebnis der Studie: Der Sport der werdenden Mutter schützt das heranwachsende Kind vor Übergewicht. Und das ist gut so: Die Geburt eines normalgewichtigen Babys bringt nämlich weniger Komplikationen mit sich. Außerdem laufen Kinder mit einem Geburtsgewicht unter vier Kilogramm weniger Gefahr, im späteren Leben an Diabetes zu erkranken.

9 Monate fit und entspannt

Wenn die werdende Mutter regelmäßig sportelt, stärkt das außerdem ihr Vertrauen in den eigenen Körper und baut seelischen Stress ab. Das gilt natürlich nur, wenn die sportliche Betätigung wirklich Spaß macht – deshalb unbedingt eine Sportart wählen, die Vergnügen bereitet und den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Wichtig zu wissen: Zuviel des Guten schadet! Anstrengender Ausdauersport beispielsweise kann im ersten Drittel der Schwangerschaft für den Embryo gefährlich werden. Beruhigend: Untersuchungen zeigen, dass werdende Mütter sehr wohl wahrnehmen, wann ihnen eine sportliche Belastung zu anstrengend wird und dann automatisch kürzer treten oder aufhören. Ein wichtiger Richtwert: Der Puls sollte nicht schneller als 130 Schläge die Minute gehen. Oder noch einfacher ausgedrückt: Wenn man beim Sport locker mit der Freundin plaudern kann, ist das Training angemessen.