Wadenkrämpfe
Wenn Schwangere ihren erhöhten Magnesiumbedarf von 310 Milligramm täglich nicht decken, kann es zu nächtlichen Wadenkrämpfen und vorzeitigen Wehen kommen.
Unser Tipp: Nicht plötzlich aufspringen, denn im betroffenen Bein hat man kein Gefühl. Besser ist es, den Fuß gegen eine Wand zu drücken und das Bein dann durchzustrecken. Anschließend die Wade ein wenig massieren oder vom Partner massieren lassen.
Nahrungsergänzung kann sinnvoll sein
Vor allem Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte, Leber, Geflügel, Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte und grüne Gemüsesorten liefern reichlich Magnesium. Aber auch Frauen, die viel von diesen Lebensmitteln essen, können ihren zusätzlichen Bedarf oft nicht allein über die Ernährung decken. Deshalb raten viele Frauenärzte zu einer Ergänzung über Magnesium-Präparate, um das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie vorzeitige Wehen oder eine Frühgeburt zu senken*.
Auch in der Stillzeit braucht die Mutter besonders viel Magnesium, denn sie gibt einen Teil des wertvollen Minerals über die Muttermilch an ihr Kind weiter. Bis zu 400 Milligramm täglich werden empfohlen.
weiter zu Hilfe bei schweren Beinen
* „300 Fragen zur Schwangerschaft“, Dr. med. Brigitte Holzgreve, Verlag GU, 2003
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