Hilfe bei schweren Beinen

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter schweren, geschwollenen Beinen. Kein Wunder, denn der Anstieg des Schwangerschaftshormons Gestagen führt zu einer Lockerung des Bindegewebes und dadurch zu einer Erweiterung der Venen. Vor allem Frauen, die eine familiäre Veranlagung zu Krampfadern haben, sollten vorbeugen und von Anfang an Stützstrümpfe, besser noch individuell angepasste Kompressionsstrümpfe tragen. Sie pressen die Venenwände zusammen und verhindern so, dass Blut in den Beinen versackt. Zum Glück sind sie heute viel komfortabler als früher und auch in vielen Farben erhältlich. Was außerdem hilft: Beine möglichst oft hochlegen, keine hohen Absätze tragen, so wenig wie möglich stehen. Die Venenregel „Besser liegen oder laufen als stehen oder sitzen“ gilt gerade jetzt. Auch kühle Wadenwickel und kaltes Abduschen erfrischen strapazierte Beine.

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