Schwanger? Jetzt ist Magnesium besonders wichtig
Wadenkrämpfe als Warnsignal. Schwangere Frauen werden häufig von plötzlichen Wadenkrämpfen aus dem Schlaf gerissen. Der Grund ist oft ein Mangel an Magnesium: Viele werdende Mütter können mit ihrer normalen Ernährung den erhöhten Bedarf nicht decken – hormonell bedingt wird Magnesium während der Schwangerschaft vermehrt mit dem Urin ausgeschieden. Weil hinter Schmerzen im Bein aber auch andere Ursachen stecken könnten, sollten Schwangere bei entsprechenden Beschwerden den Frauenarzt konsultieren.
Stau im Darm. Während der Schwangerschaft erlahmt häufig die Muskulatur im Darm. Schuld an der Darmträgheit ist die vermehrte Ausschüttung der Hormone Östrogen und Gestagen. Mit Magnesium lässt sich die Verdauung auf verträgliche Weise beschleunigen. Außerdem hilft, eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen und ausreichend Flüssigkeit sowie regelmäßige Bewegung.
Vorzeitige Wehen. Zu weiteren Problemen in der Schwangerschaft zählen auch vorzeitig einsetzende Wehen. Mögliche Ursache ist unter anderem Magnesiummangel. Schwangere sollten auch deshalb auf eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff achten und mit ihrem Frauenarzt besprechen, ob sie besser ein Magnesiumpräparat einnehmen.
Auch das Baby braucht Magnesium. In der Stillzeit erhöht sich der Magnesiumbedarf nochmals, da die Frau einen großen Teil des Minerals über die Muttermilch an ihr Kind weitergibt. Aus gutem Grund: Magnesium fördert nämlich unter anderem den Knochenaufbau und die gesunde Organentwicklung des Säuglings.
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