Magnesiummangel: Risikofaktoren

Fast Food statt ausgewogener Ernährung? Vorsicht vor Magnesiummangel.

Fast Food statt ausgewogener Ernährung? Vorsicht vor Magnesiummangel.

Viele Menschen sind nicht ausreichend mit Magnesium versorgt. Die Ursachen sind vielfältig. Einseitige Ernährung, eine verminderte Magnesium-Aufnahme sowie Lebenssituationen mit gesteigertem Magnesiumbedarf erhöhen das Risiko für einen Magnesiummangel. Da dieser mit Symptomen wie Muskelkrämpfen oder Verspannungen verbunden sein kann, ist es umso wichtiger, das eigene Risiko für Magnesium-Mangel im Auge zu behalten und rechtzeitig gegenzusteuern.

Einseitige Ernährung begünstigt Magnesiummangel

Wer sich ungesund ernährt, hat ein größeres Risiko für Magnesium-Mangel. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf die Fast Food-Junkies unter uns. Denn auch bei einseitigen Diäten ist eine unzureichende Magnesiumversorgung keine Seltenheit. Wer sich also ausschließlich von Salat oder Obst ernährt, ist keinesfalls auf der sicheren Seite. Denn gerade kalorienreiche Lebensmittel wie Nüsse oder Schokolade enthalten jede Menge Magnesium.

Da eine einseitige, unzureichende Ernährung auch bei älteren und pflegebedürftigen Personen ein häufiges Problem ist, führen auch viele Senioren, dem Körper häufig nicht ausreichend Magnesium zu.

Magnesiummangel: Risikofaktoren im Überblick

  • Einseitige Ernährung (Diäten)
  • Verminderte Magnesium-Aufnahme
  • Verstärkte Magnesiumausscheidung
  • Erhöhter Magnesiumbedarf
  • Chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus

 

Magnesium-Mangel als Folge einer verminderten Magnesium-Resorption im Darm

Eine verminderte Magnesium-Resorption kann einen Magnesium-Mangel ebenfalls begünstigen. Doch was kann die Aufnahme von Magnesium im Darm beeinträchtigen? Folgende Faktoren kommen infrage:

  • Wechselwirkungen mit verschiedenen Arzneimitteln
  • Nahrungsbestandteile wie Phosphate (zum Beispiel in Cola enthalten)
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Verstärkte Ausscheidung von Magnesium als Risikofaktor

Ist die Ausscheidung von Magnesium erhöht, steigt auch das Risiko für einen Magnesium-Mangel.
Beispiele für Situationen mit erhöhter Magnesium-Ausscheidung sind:

  • Sport (Mineralstoffverlust beim Schwitzen)
  • Durchfall
  • Fieber
  • Einnahme von Abführmitteln (Laxantien)
  • Einnahme von harntreibenden Mitteln (Diuretika)

Erhöhter Magnesiumbedarf

In unterschiedlichen Lebenssituationen wie zum Beispiel in Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an Magnesium erhöht. Auch bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium. Wer hier nicht gezielt auf seine Magnesiumversorgung achtet, riskiert einen Magnesiummangel.

Erfahren Sie hier alles zum Thema Erhöhter Magnesiumbedarf.

Magnesium-Mangel bei chronischen Erkrankungen

Auch bei verschiedenen chronischen Erkrankungen ist das Risiko für einen Magnesiummangel erhöht.
Dazu zählen u.a.

Hinweis:

Liegt bereits eine Grunderkrankung vor oder müssen andere Arzneimittel eingenommen werden, sollte vor der zusätzlichen Einnahme eines Magnesiumpräparates Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.