Magnesium stärkt die Nerven

Verwirrt? Reizbar? Nervosität? Magnesium könnte eine Rolle spielen.

Verwirrt? Reizbar? Nervosität? Magnesium könnte eine Rolle spielen.

Es ist allgemein bekannt, dass der Mineralstoff Magnesium essenziell für die Bewegung unseres Muskelapparats ist. Doch er ist auch für viele andere Aufgaben in unserem Körper von großer Bedeutung. Unter anderem spielt Magnesium für eine normale Funktion unseres Nervensystems eine wichtige Rolle. Dabei beeinflusst es nicht nur neuromuskuläre Prozesse (also Vorgänge, die das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln betreffen), sondern auch die Funktion unserer Psyche. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass verschiedene nervöse Störungen unter anderem auch ein Anzeichen für eine unzureichende Magnesiumversorgung sein können.

Nervosität als Folge einer mangelhaften Magnesiumversorgung

Für eine normale Funktion unseres Nervensystems ist Magnesium von besonderer Bedeutung. Im Zusammenspiel mit anderen wichtigen Elektrolyten und Nährstoffen ist es an der Regulation der Erregungsleitung in den Nervenzellen (sowie Muskelzellen) beteiligt. Dies bedeutet, dass es an der korrekten Weitergabe von Signalen und Botschaften über das Nervensystem mitwirkt.
Bei einem Mangel an Magnesium kommt es zu einer erhöhten Erregbarkeit der Nervenzellen und damit zu einem Anstieg an neuronalen Signalen. Das Nervensystem sendet demnach mehr Signale, als eigentlich nötig wären. Als direkte Folge können sich bei betroffenen Personen nervöse Störungen einstellen. Ein erhöhtes Auftreten von Nervosität kann demnach auch auf einen Magnesiummangel hinweisen.

Verwirrtheit und Reizbarkeit bei Magnesiummangel

Ein Magnesiummangel kann jedoch nicht nur eine gesteigerte Nervosität auslösen, sondern sich auch anderweitig auf die Nerven auswirken und zum Beispiel Veränderungen des Gemütszustandes verursachen. Zu den typischen, psychischen Symptomen, die auf einen Mangel an Magnesium hinweisen, zählen beispielsweise Verwirrtheit und eine erhöhte Reizbarkeit. Diese Symptome können wiederum starken Einfluss auf den Alltag und den Kontakt zum sozialen Umfeld haben.
Problematisch ist hierbei, dass vielen betroffenen Personen nicht bewusst ist, welche nicht zu unterschätzende Rolle Magnesium für eine normale Funktion der Psyche spielen kann. Wer an oben genannten Symptomen leidet, sollte daher auch einen Magnesiummangel als Ursache in Betracht ziehen und auf eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffes achten.

 

Gut zu wissen: Gerade in psychischen (aber auch physischen) Belastungssituationen, wie beispielsweise bei erhöhtem Stress in der Arbeit oder im Privatleben, steigt auch der Bedarf an Magnesium. Daher sollte man in Zeiten höherer Anspannung den Körper mit einer ausreichenden Menge des wichtigen Mineralstoffs unterstützen.

 

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