In der Regel fehlt Magnesium
Das Leiden vor den Tagen. Vielen Frauen macht das Prämenstruelle Syndrom (PMS) zu schaffen. Oft beginnen die unangenehmen Beschwerden schon kurz nach dem Eisprung und enden erst mit Einsetzen der Regel – Unterleibsschmerzen, Völlegefühl, Brustspannen, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen in Beinen und Bauch sowie eine erhöhte Reizbarkeit trüben die Stimmung und mindern die Lebensqualität. Die genaue Ursache der lästigen Symptome ist noch nicht geklärt. Neuerdings rückt aber im Zusammenhang mit dem PMS der Mineralstoff Magnesium mehr und mehr ins Blickfeld.
Viele Frauen sind unterversorgt. Bei Frauen, die Monat für Monat unter Beschwerden vor der Menstruation leiden, wurden verringerte Magnesiumspiegel entdeckt. Zu den möglichen Ursachen zählt die Einnahme der Anti-Baby-Pille: Hormonelle Verhütungsmittel können eine verstärkte Magnesiumausscheidung bewirken. Wie eine Untersuchung der Universität Greifswald im Jahre 2009 ergab, sind neben Diabetikern vor allem jüngere Frauen von einer Unterversorgung mit Magnesium betroffen.
Aktiv gegen PMS. Eine ausreichende Zufuhr von Magnesium kann den typischen PMS-Symptomen entgegenwirken. So entspannt Magnesium unter anderem die Gebärmuttermuskulatur und kann damit Bauchschmerzen vor und während der Menstruation vorbeugen. Hilfreich bei prämenstruellen Beschwerden sind außerdem Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi oder autogenes Training – wobei jede Frau am besten ausprobiert, welche Methode gut zu ihr passt. In vielen Fällen bringen auch sportliche Aktivitäten eine Besserung. Regelmäßige Bewegung entkrampft die Muskulatur und kurbelt den Kreislauf an.
Häufige Fragen zu Magnesium
