Ruhe, Entspannung, Sport: So beugen Sie Kopfschmerzattacken vor
Kennen Sie Ihre persönlichen Migräne-Auslöser? Bestimmte Trigger-Faktoren können Migräne-Attacken auslösen. Worauf ein Patient reagiert, ist individuell ganz unterschiedlich. Finden Sie Ihre persönlichen Trigger mit Hilfe eines Kopfschmerz-Tagebuchs heraus. Typische Auslöser sind zum Beispiel Stress, Erschöpfung, Veränderungen im Tagesablauf oder Schlafrhythmus, das Auslassen von Mahlzeiten, helles Licht, Überanstrengung der Augen, heißes Baden oder Duschen, Geschmacksverstärker und Gewürze, Sauna, Alkohol, Zigaretten.
Achten Sie auf einen regelmäßigen Tagesablauf. Gehen Sie möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett, und stehen Sie jeden Morgen etwa um dieselbe Uhrzeit auf. Das erfordert zwar viel Disziplin, kann aber Migräneanfällen vorbeugen. Behalten Sie den gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus auch am Wochenende bei. Halten Sie außerdem geregelte Essenszeiten ein.
Sorgen Sie für Bewegung und Entspannung. Treiben Sie regelmäßig moderaten Ausdauersport. Ideal sind Jogging, Walking, Wandern, Rad fahren – Bewegung an der frischen Luft kann Häufigkeit und Schwere der Migräneanfälle reduzieren. Das gilt ebenso für eine gezielte Entspannung: Legen Sie immer wieder Pausen ein, überfordern Sie sich nicht. Sagen Sie auch einmal nein, wenn Ihnen alles zuviel wird. Absolvieren sie täglich ein Entspannungstraining – geeignete Methoden sind zum Beispiel Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation.
Was hilft beim akuten Migräneanfall? Habe ich Migräne oder Spannungskopfschmerzen?
