Habe ich Migräne oder Spannungskopfschmerzen?

Pulsierend oder drückend? Migräne-Attacken lassen sich grundsätzlich recht eindeutig von „normalen“ Spannungskopfschmerzen abgrenzen. Bei Migräne sind die Schmerzen in aller Regel pulsierend, pochend oder hämmernd, während Spannungskopfschmerzen im Allgemeinen als drückend oder ziehend beschrieben werden. Hinzu kommen weitere Unterschiede: Migräne-Kopfschmerzen treten meistens einseitig auf oder wandern von einer Schädelseite zur anderen. Körperliche Aktivitäten verschlimmern die Beschwerden – im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen, die sich häufig bei Bewegung (vor allem an frischer Luft) bessern.

Üble Begleiterscheinungen.
Zu den Kopfschmerzen gesellen sich bei Migräne weitere Symptome. Ganz typisch sind Übelkeit und Erbrechen. Weitere charakteristische Begleiterscheinungen sind Lichtscheu sowie erhöhte Geruchs- und Lärmempfindlichkeit. Bei jedem sechsten Migräne-Patienten kündigen sich die Anfälle durch eine so genannte Aura an: Wenige Minuten bis zu einer Stunde vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen kommt es zu Sehstörungen, Lichtblitzen im Auge, Kribbeln und Taubheitsgefühlen, Muskelschwäche, Ohrgeräuschen oder Schwindel.

Ruhe, Entspannung, Sport: So beugen Sie Kopfschmerzattacken vorWas hilft beim akuten Migräneanfall?