Wie entsteht Typ-2-Diabetes?

Wenn Insulin nicht mehr richtig wirkt. Ein Typ-2-Diabetes fällt nicht vom Himmel: Der „Alterszucker“ ist eine schleichende Erkrankung, die sich über viele Jahre entwickelt. Als Hauptrisikofaktoren gelten Bewegungsmangel und Übergewicht – je mehr Fett im Bauch lagert, desto schlechter wirkt das körpereigene Insulin. Dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Aufnahme von Glucose in die Körperzellen fördert. Ist seine Funktion eingeschränkt, sprechen Mediziner von Insulinresistenz. Sie ist die Vorstufe des Typ-2-Diabetes: Bei Insulinresistenz steht den Körperzellen der Blutzucker nur noch eingeschränkt für die Energiegewinnung zur Verfügung, der süße Treibstoff verbleibt im Blutkreislauf – der Blutzuckerspiegel steigt.

Abnehmen bringt Abhilfe. Gegen die Insulinresistenz gibt es ein wirksames Mittel: Abnehmen. Schrumpft das Fettgewebe, sprechen die Zellen wieder besser auf das noch vorhandene Insulin an und der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Unterstützend hilft eine optimale Versorgung mit Magnesium.

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